PCR steht für Post-Consumer-Recycled, also Kunststoff, der aus Haushalts- oder Verbrauchermüll hergestellt wird. Die Verwendung von bereits hergestelltem Plastik spart Wasser, CO2 und Rohstoffe. Mitglieder von Kosmetik transparent haben sich zum Ziel gesetzt, die verwendete Menge an Neuplastikbis zum Jahr 2025 zu halbieren. Die dadurch international einsparbare Menge wird mit 350.000 Tonnen jährlich beziffert.

Ein  Unternehmen hat für 2030 sogar das Ziel formuliert, dass hundert Prozent des Kunststoffs in den Verpackungen entweder aus recycelten oder biobasierten Quellen stammen. Also gar kein Neuplastik mehr.

Kein, weniger oder besseres Plastik (PCR)

Bereits heute sind viele Verpackungen von Kosmetikprodukten zu fast 100 Prozent wiederverwertbar. Um die Recycling-Quoten weiter zu verbessern, arbeiten die Markenartikelhersteller laufend mit Entsorgungsunternehmen zusammen. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden diese Rezyklate auch wieder für die Herstellung von Verpackungen verwendet.

    • Post-Consumer-Recycled (PCR) bedeutet recyceltes Plastik aus Kunststoffabfällen, die im Haushalt oder in Büros anfallen. Damit wird optimierte, nachhaltige Verpackung möglich.
    • Auch die Einführung von wieder befüllbaren oder wieder verwertbarenVerpackungen beziehungsweise Produkten, die ganz ohne (Kunststoff-) Verpackungen hilft Neuplastik einzusparen.

Jeder einzelne kann einen Beitrag leisten

Nicht nur die Kosmetikindustrie, auch die Konsumenten können einen Beitrag dazu leisten, Verpackungsmüll zu reduzieren.

  •  Um möglichst viel der Wertstoffe aus gebrauchten Verpackungen erfassen und nutzen zu können, sollten sie die jeweiligen Materialien in den dafür vorgesehenenSammelbehältern entsorgen. Nur über die richtige Entsorgung landen wertvolle Verpackungsmaterialien im Wertstoffkreislauf. Durch Fehlwürfe werden Verwertungssysteme gestört. Die Mitglieder von Kosmetik transparent setzten sich daher für einfache Trennbarkeit sowie ein flächendeckende Sammelsysteme ein. Wertvolle Tipps für richtiges Trennen.
  • Im Idealfall sollten die Verpackungen möglichst vollständig entleert werden. Etwa durch das Überkopf-Stellen von Flaschen und Tuben, das Abschrauben von Verschlüssen zum Nachspülen, das Ausklopfen der Verpackungen oder das Leerstreichen von Tuben. Verpackungen, die nicht zur Gänze geleert werden können, gehören in den Restmüll oder gegebenenfalls zum Sondermüll.