Händewaschen: Unsere Hände sind den ganzen Tag unermüdlich für uns im Einsatz. Mit ihnen öffnen wir Türen, bedienen wir Computertastaturen und Smartphones, halten wir uns in der U-Bahn oder auf der Rolltreppe fest, geben wir anderen Menschen zur Begrüßung die Hand. Keime und Krankheitserreger haben dadurch einfaches Spiel. Sie können leicht von den Händen über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Bis zu 80 Prozent aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Regelmäßiges Händewaschen bietet einen wirksamen Schutz und sollte von klein auf zum Alltag gehören. Seit Ausbreitung des Coronavirus hat diese Alltagshandlung einen ganz neuen Stellenwert erhalten.

Händewaschen: Eine Anleitung

  • Die feuchten Hände mit einer ausreichenden Menge Seife mindestens 20 bis 30 Sekunden lang gründlich einseifen. Und war von der Handinnenfläche aus, zu den Fingerspitzen und den Fingerzwischenräumen bis zum Handrücken. Daumen und Fingernägel nicht vergessen.
  • Verschiedene Reinigungsprodukte in Form von Seifen, Syndets oder Waschlotionen stehen zur Auswahl und können je nach Vorliebe oder Hauttyp ausgewählt werden. Alle Produkte schützen gleichermaßen gut gegen Viren und Bakterien und reduzieren effektiv die Erregerzahl beim Händewaschen. Die Seife sollte aber möglichst pH-neutral sein, damit der natürliche Säureschutzmantel der Haut nicht angegriffen wird. Dieser sorgt dafür, dass Krankheitserreger abgewehrt werden. Seifen mit antibakteriellen Zusätzen sind nur in bestimmten Fällen erforderlich.
  • Nach dem Waschen sollten die Hände unter lauwarmem Wasser abgespült und anschließend getrocknet werden. Zum Abtrocknen möglichst ein sauberes Handtuch verwenden und die Fingerzwischenräume berücksichtigen. Zu Hause sollte jede Person ein eigenes Handtuch benutzen, das regelmäßig bei 60 Grad Celsius gewaschen werden sollte.
  • Eine rückfettende und feuchtigkeitsspendende Creme sorgt dafür, dass die Hände nicht austrocknen. Weitere Tipps zur Handpflege